Dieses wollige Ungetüm ist O’Livia. Eine Tinker-Stute. Sie wurde nicht bei uns geboren, sondern wir haben sie mit ihrer Mutter, Mare, gekauft, als sie einen Monat alt war. Wir haben uns für diese beiden Süßen entschieden, weil wir nicht nur ein Fohlen wollten. Wir wollten, dass O’Malley mit einem Altersgenossen aufwächst. Also begannen wir, nach einer Mutter mit Fohlen zu suchen. Schließlich entdeckte Melissa im Internet dieses Paar mit dem unten stehenden Bild.


Wir waren in die beiden verliebt, also gingen wir zu ihnen und es machte sofort „klick“, wir konnten sie nicht dort lassen. O’Livia war ein sehr ängstliches kleines Fohlen, die Stute kannte noch nichts und hatte/hat viele körperliche Probleme. Dann kam der Tag, an dem sie ankamen. O’Livia musste wieder in den Anhänger, aber dieses Mal für etwas Gutes. Seit ihrer Geburt hatte sie viel Schlimmes erlebt und war deshalb sehr misstrauisch gegenüber Menschen. Das legte sich aber sehr schnell, weil sie sah, wie es dem Rest der Herde ging und seitdem ist sie eine große Schmuserin. Von den schlimmen Ereignissen ist zum Glück nichts mehr übrig geblieben und sie ist die größte Schmuserin, die es gibt.
O’Malley und O’Livia sind seit dem Tag, an dem sie zu uns kam, beste Freunde. Jut und jul, einfach unzertrennlich. Und obwohl O’Malley ein Hengst war, also jetzt ein Wallach ist, kommt O’Livia mit ihm mit Leichtigkeit zurecht. An ihr haben wir sehr schnell gesehen, dass sie später mal Leitstute werden würde, sie wurde/wird von Tante Evida ausgebildet. Sie ist aber, wie schon gesagt, ein richtiges Monster, sie kann sehr aufdringlich sein und nimmt alles ins Maul, deswegen fand Melissa sie auch immer ziemlich gruselig. Sie ist nicht so leicht loszuwerden, das ist manchmal ganz lustig, kann aber auch manchmal ziemlich frustrierend sein.
Als sie etwa 3 Jahre alt war, begann Melissa auch mit ihr zu arbeiten, und alle ihre Ängste waren verschwunden. O’Livia ist in ihrem Kopf allerdings noch ein kleines Fohlen und war noch nicht so weit wie O’Malley, schon etwas zu arbeiten. Das hat uns überhaupt nicht gestört und wir haben das einfach respektiert. Schließlich kam sie selbst zu Melissa und signalisierte sehr deutlich, dass sie auch arbeiten wollte. Melissa war so überrascht und so stolz, dass sie selbst zu ihr kommt, sobald sie bereit ist. Sie lernt jetzt alles sehr schnell und es macht ihr wirklich Spaß. Sie sind jetzt nett zueinander und lassen sich Zeit. Sie ist ein sehr sensibles Pferd, das gerne in deiner Nähe ist. Sie mag alles und wird eine tolle Führerin sein. Unser kleines Äffchen, das alle zum Lachen bringt. Wir sind sehr gespannt, wie sie sich entwickeln wird. Unser kleines Mädchen!

